Gottessehnsucht

Gott, du bist mein Gott, den ich suche.

Es dürstet meine Seele nach dir,

mein ganzer Mensch verlangt nach dir,

aus trockenem, dürren Land, wo kein Wasser ist.

 (Psalm 63,2)

Wie kann man sich nur so sehr nach Gott sehnen! Ist das nicht erstaunlich – solch eine Sehnsucht? Nun ja, diese Worte sind auch uralt. Vielleicht war das mit Gott und den Menschen damals irgendwie anders. Und ob der Beter das wirklich so meinte? Wäre es nicht näher liegend, sich nach etwas Konkretem zu sehnen oder um etwas zu bitten, das mir in meiner Not gerade fehlt? Aber vielleicht musste der Beter das ja so sagen – warum auch immer. Vielleicht, um Gott zu ehren? Oder um ihm einen Gefallen zu tun? Aber hätte Gott das tatsächlich nötig? Ein allmächtiger Gott ist auf solche Ehrerbietung doch bestimmt nicht angewiesen.

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Durst und Dynamik

Durst kennt jeder. So ein elementares Gefühl muss man niemandem erklären. Was dagegen hilft? Trinken natürlich! Einfach den Hahn aufdrehen, schon kommt Wasser raus. Ist besser als süße Limonade, erkläre ich meiner Tochter. Davon möchte man immer mehr trinken.

Durst als Leidensdruck und (Lebens-)Bedrohung gibt es in unseren Breiten ohnehin nicht. Gott sei Dank. In der Wüste dagegen, in Hitze und Wasserknappheit, bedeutet Durst zu haben, etwas ganz Anderes. Da ist auch das Bewusstsein ausgeprägter: Wasser ist lebensnotwendig!

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