SchlagwortJakob am Jabbok

Gott etwas abringen?

Jakobs Kampf am Jabbok (Gen 32, 23-32) – ja, dazu werde ich unbedingt auch mal was schreiben! Und das dürfte mir auch ganz leicht von der Hand gehen. Ist ja schließlich „meine“ Geschichte. So ungefähr hatte ich mir das vorgestellt – es kam anders.

Mehrere vergebliche Versuche. Immer mal wieder ein Beginn, um ihn dann kurze Zeit später zu verwerfen. Vielleicht soll es einfach nicht sein? Besser, ich schreib über was anderes. Aber einen Bogen um die Erzählung machen? Nein!

Warum habe ich mich so schwer getan? Mein innerer Impuls, mich gerade an dieser Erzählung zu versuchen, ist besonders ausgeprägt. Und an Zeit und Muße, über die Erzählung nachzudenken und mit ihr schwanger zu gehen, hat es mir auch nicht gefehlt. Es ist wohl so: Die Erzählung ist für mich einfach sehr persönlich aufgeladen, vielleicht sogar zu sehr. Und so sei das Folgende auch verstanden: als mein ganz persönlicher Zugang zu dieser Geschichte, anknüpfend an eine nicht schöne, aber intensive Gottes-Erfahrung. Ich teile diese Erfahrung gern, weil ich so etwas wohl selbst gern lesen würde und mir vorstelle, dass jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder einmal machen wird.

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